Archiv für die 'Quer gedacht' Kategorie

Die Hymne für Querdenker

2010-03-12, von Elita Wiegand

Hier die Hymne für alle Querdenker – “Spinner”- der Song von Revolverheld

Warum sollten wir viel mehr SPINNEN? Diese Frage hat die Wochenzeitung „Prisma“ beschäftigt und ein Interview mit unserer Business-Club Partnerin und Autorin des Buches “Spinnen ist Pflicht” Anke Meyer-Grashorn veröffentlicht. Da das kurze Interview leider nicht online ist, gebe ich hier mal den Wortlaut wieder.

Prima: Warum sollten wir viel mehr SPINNEN?
Anke Meyer Grashorn: Weil es hilft, aus lähmender Routine auszubrechen und gute Ideen zu finden. Das motiviert – im Alltag und vor allem im Geschäftsleben, wo Innovationen geradezu überlebenswichtig sind. 

Prisma: Was genau meinen Sie mit Spinnen?
Anke Meyer Grashorn: Tatsächlich geht es um verrücktes, wildes Denken, das Vor-und Querdenken. Wenn man das gemeinsam macht, etwa mit Kollegen oder Freunden, spinnen sich daraus ganz neue Gedankennetze.

Prisma: Lässt sich das lernen?
Anke Meyer Grashorn: Gewiss. Allerdings darf man nicht auf Geistesblitze oder küssende Musen hoffen.  Spinnen macht Arbeit, weil man zunächst spezielle Kreativitätstechniken erleben muss. In den Führungsetagen mancher Großunternehmen gehören sie mittlerweile zur Innovationskultur.

Prisma: Wie lässt es sich im Alltag spinnen?
Anke Meyer Grashorn: Man reserviere in seinem Terminkalender fest einen Spinntermin. Einmal in der Woche die Gedanken schweifen lassen, am besten in gemeinsamer Runde. Dabei ein Problem oder Projekt angehen- ungewöhnlich, schräg, ohne Kritik oder Denkverbot. Ich selbst bin immer wieder überrascht  über die Vielfalt kreativer Anstöße.

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Permakultur

2010-02-28, von Doc Sarah Schons

In Ergänzung zu den Beiträgen von Michael Lalk und Marcel Klotz poste ich hier noch mal meinen jüngsten Doc Blog Artikel zum Thema Permakultur und hoffe, dass es viele Business Club Partner motiviert, mitzumachen:

“we seek a lower standard of living for a higher quality of life”

Angesichts der aktuellen katastrophalen Lage ist es allerhöchste Zeit für internationale Permaculture – zu deutsch  Permakultur. Eine integrative, zukunftsfähige Gestaltung unserer Lebensräume. Basierend auf Achtsamkeit und Fainess.

Meiner Freundin Christina Morgenthaler sei Dank fürs input. Wir werden die Ausbildung zum Diplom-Permakultur-Designer bei der Permakultur Akademie machen. Vielleicht regt dieses Video Euch ja an, das auch zu tun:

Drei ethische Grundwerte bilden das Fundament permakulturellen Denkens und Handelns und sind die Richtlinie für jegliches Permakultur Design. Sie beziehen sich auf ökologische, ökonomische und soziale Komponenten und lassen sich wie folgt zusammenfassen:

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Querdenker müssen frei bleiben: Löschung der Wortmarke

2010-02-17, von Elita Wiegand

albert-einsteinLiebe ist nur ein Wort. Tannenbaum oder Querdenker sind auch einfach nur Wörter. Nun assoziieren wir Begriffe mit Bildern. Das Foto mit dem Konterfei Albert Einsteins, auf dem er uns die Zunge herausstreckt, ist symbolträchtig: Querdenker tanzen nun mal aus der Reihe, schwimmen gegen den Strom und sind herrlich unangepasst. Querdenker sind also nicht massentauglich. Kleingeistig, dass sich eine Münchner Firma das Wort beim Deutschen Patent- und  Markenamt (DPMA) schützen ließ und somit den Begriff konterkariert. Was wir davon halten, hat die Diskussion im Blog gezeigt.

Kleinkariertes ®-Zeichen
Querdenker abmahnen, eingrenzen und in Schubalden pressen – wie absurd! Auf dieses kleinkarierte ®-Zeichen haben ziemlich allergisch reagiert. Wir lassen uns doch nicht zwischen zwei Aktendeckel pressen und abstempeln. Hat aber das Deutsche Patent- und Markenamt  getan. Dass Querdenker  nun von Amts wegen markenrechtlich geschützt sind, schreit zum Himmel und dagegen haben wir uns gewehrt: Das Wort „Querdenker” stand bereits 1991 im Duden (Rechtschreibung der deutschen Sprache, 20. Auflage).

Die Löschung der Wortmarke ist beantragt!
Nicht nur der Eintrag im Duden ist ein schlagendes Argument – hier ein Auszug aus dem Antrag auf Löschung der Wortmarke: “Die angegriffene Marke hätte nicht eingetragen werden dürfen, da der Marke jegliche Unterscheidungskraft fehlt und ein Freihaltebedürfnis an dem Begriff „Querdenker” – zum Zeitpunkt der Anmeldung bestand und heute noch fortbesteht. Nach § 8 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 MarkenG sind von der Eintragung unter anderem solche Marken ausgeschlossen, denen jegliche Unterscheidungskraft fehlt oder die ausschließlich aus Angaben bestehen, die im Verkehr zur Bezeichnung der Art, der Beschaffenheit, der Bestimmung oder zur Bezeichnung sonstiger Merkmale der Waren und Dienstleistungen dienen können.”

Dankeschön!
Nun haben wir es also vollbracht: Die Löschung der Wortmarke ist beim Deutschen Patent- und Markenamt beantragt. Damit fordere ich unsere Rechte ein und will, dass das Wort Querdenker frei bleibt. Dankeschön an Rechtsanwalt Dennis Sevriens, der uns tatkräftig zur Seite stand und der den Antrag beim DPMA eingereicht hat und danke an alle, die unsere Forderung weiterhin unterstützen.

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Business Querdenken LIVE!

2010-02-05, von Elita Wiegand

Die Querdenker-Diskussion um den Wort- Markenschutz hat viel Staub aufgewirbelt. Doch wir haben dabei Spuren hinterlassen, gezeigt, dass wir eine coole Community sind, mutig, leidenschaftlich, unbequem. Danke an alle, die hier fleißig kommentiert haben, danke an alle, die sich eingemischt haben, über Blogs, Twitter, Facebook, XING.  Im Web 2.0 gelten knallbunte Regeln, keine Schwarz-Weiß Malerei, wer Farbe bekennt, pfeift auf Kontrolle und Macht. Wir wissen: „Hyperlinks untergraben die Hierarchien”. Ist die These 7 aus dem Buch  ”Das Cluetrain Manifest” – hat hier bestens funktioniert.

Querdenker aus Leidenschaft
Trotz unseres Widerstands ist das Wort “Querdenker” zum Zweck der Geldvermehrung und Machtausübung immer noch in einem Kerker eingesperrt. Doch jetzt sprengen wir einfach die Ketten, ersetzen das „R” durch ein „N” und denken fröhlich weiter – kreuz und quer.  

Hoppla, da hat mir gegenüber doch jemand glatt behauptet, er habe Querdenken in Deutschland bekannt gemacht. Kleiner Scherz, oder?  Anja Förster und Peter Kreuz waren die Ersten, sie sind und bleiben die Vorreiter, haben sich damit einen Namen gemacht und stehen für und hinter Querdenkern, “für alles, außer gewöhnlich“.  Die beiden sind nämlich Querdenker aus Leidenschaft . Bereits 2005 erschien ihr Buch „Different Thinking” mit 17 Business-Querdenk-Regeln und weil sie das leben, was sie sagen und schreiben, beweisen sie jetzt einmal mehr, was einen Querdenker ausmacht: Gemeinsam etwas bewegen, anders denken, kooperieren – und Spaß haben!

Anja Förster und Peter Kreuz übertragen uns ihre eingetragene Wortmarke „Business Querdenken“.

Ein dickes Dankeschön an Anja und Peter – WOW! Tusch! Freude!

Zukunft der Arbeit:  Business Querdenken L IVE am 25. März 2010
Und weil wir gerade im Flow sind:  Wir freuen uns auf unsere nächste Veranstaltung   “Business Querdenken LIVE!” am 25. März 2010 im Theater der Träume.  Querdenken live mit Ideen, Visionen, Projekten, Plänen, wie wir in Zukunft arbeiten wollen.

Power-Gäste: Unsere Gäste sind: Palomar5, ein Netzwerk aus hochmotivierten Menschen, die aktiv die Arbeitswelt von morgen gestalten. Alte Denkmuster lösen und neue Strukturen entwickeln, die den Bedürfnissen der digitalen Generation entsprechen, das ist ihr Ziel. Im Herbst 2009 haben sich Digital Natives aus der ganzen Welt zu einem ersten sechswöchigen Innovationscamp in Berlin getroffen. Und sie haben in einem interdisziplinären und ungewöhnlichen Set-Up konkrete Lösungen erarbeitet. Mit den digitalen Weltverbesserern, wie der Spiegel titelte, wollen wir quer denken.

 Und Markus Albers hat zugesagt, Journalist und Autor des Buches „ Morgen komm ich später rein“, der uns allen bekannt ist. Er sorgt  gerade mit seinem neuen Werk „Meconomics” für Furore (darüber hat Wolff Horbach hier im Blog berichtet) und  wird uns beflügeln.  Und wir wollen Beispiele aus der Praxis vorstellen, Unternehmen, die deshalb erfolgreich sind, weil sie sich aus den verstaubten Korsetts befreit haben.

DANKE noch mal für die grandiose Unterstützung.

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Danach

2010-01-28, von Elita Wiegand

Ich war gestern Abend unterwegs, bin erst spät nach Hause gekommen, sonst hätte ich früher reagiert und eingegriffen. Die Diskussion hier im Blog zum Thema “Querdenker” hat eine unerfreuliche Entwicklung genommen – ein Schlagabtausch, ein Kampf, geschürt durch Kommentare, die zwangsläufig Empörung  hervorrufen müssen.   

Noch mal zu den Fakten: Ich habe mich dagegen gewehrt, dass  es möglich ist, die markenmäßige Wortmarke “Querdenker” zu schützen, dazu stehe ich und dafür engagiere ich mich.  

Weil ich inzwischen eine Unterlassungserklärung abgegeben habe, werde ich den Begriff  “Querdenker” für den Business-Club innovativ.in nicht mehr nutzen und somit ist die Angelegeheit von der Seite  für mich erledigt.

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Unglaublich, aber wahr!

2010-01-25, von Elita Wiegand

Es reicht, mir reicht’s – ich habe die Nase voll. Ich setze mich unermüdlich dafür ein, Menschen zu vernetzen, die mutig sind, Unternehmer, die andere Wege gehen, Querdenker, die sich vom Mainstream verabschieden und Standpunkte vertreten, die Neues wagen. Verdammt, wir brauchen mehr Menschen in der Wirtschaft, der Kultur und Politik, die etwas anstoßen, die etwas bewegen, Vorreiter für Veränderungen – wir brauchen Querdenker! Deshalb bin ich angetreten und habe den „Business-Club für Innovatoren, Wertschöpfer und Querdenker” gegründet, engagiere ich mich für das neue Denken in der Wirtschaft, weg von der Konkurrenz hin zur Kooperation, zu Vertrauen, Wertschätzung und Werten.

“Querdenker” ist als Wortmarke geschützt 
Und was ist passiert? Eine Firma steht im Markenregister beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingetragen als Inhaberin der Wortmarke „Querdenker”. Die Firma monopolisiert das Wort „Querdenker” für Druckereierzeugnisse, Werbung und Ausbildung.

Es ist unfassbar, aber JEDER, der die markenmäßige Benutzung „Querdenker” wählt, könnte früher oder später abgemahnt werden. Unglaublich auch, dass das Wort „Querdenker” überhaupt als (Wort-)Marke geschützt werden kann, denn der Begriff steht im Duden, bei Google gibt dazu etwa 270.000 Einträge und darunter sind zahlreiche Blogs, Agenturen und Firmen aufgelistet.

Und wir, unser Business-Club steht im Fokus. Für uns hat das folgende Konsequenzen:

  • Der „Business-Club für Innovatoren, Wertschöpfer und Querdenker”, der seit fünf Jahren! so heißt, muss umbenannt werden – gestern haben wir den Untertitel auf unserer Website und hier im Blog gelöscht
  • Das Interview „Querdenker-Talk” mit dem Wirtschaftsministerium und Rainer Plempe zum Thema Elektroautos ist gelöscht
  • Die erfolgreiche Veranstaltungsform des Business-Clubs “Querdenker-Forum” (haben wir das erste Mal unter dem Titel von vier Jahren veranstaltet)  muss unbenannt werden
  • Wir mussten die Firmenbroschüre ändern 
  • Wir haben sämtliche Beiträge im Blog und der Website löschen müssen, in dem das Wort „Querdenker”  in der Überschrift aufgetaucht ist (darunter natürlich viele Beiträge, die verlinkt sind)
  • Die Rubrik „Querdenker” in unserem Blog musste entfernt werden

Das alles kostet Nerven, Energien, Kraft, viel Zeit und vor allem Geld.

Querdenker überall
Für mich gehört das Wort “Querdenker” zum normalen Sprachgebrauch und offensichtlich sehen das vieler meiner Kollegen in den Medien genauso. Das geht auch aus dem Wortschatz-Lexikon der Uni Leipzig hervor, der zu dem Begriff  “Querdenker” seitenlang Zitate veröffentlicht hat, die in der Presse erschienen sind.

“Es darf keine bürokratischen Einengungen geben, die  Querdenker stoppen!”
Zum Beispiel das Zitat: „ Es darf keine bürokratischen Einengungen geben, die Querdenker stoppen. (Quelle: archiv.tagesspiegel.de ) Und Prof. Lothar Späth sagte: „ Ich bin sicher, dass wir zur Bewältigung der auf uns zukommenden Krisenprobleme noch mehr Querdenker brauchen, die nicht in festgefahrenen Gleisen Lösungen suchen, sondern bei neuen Einfällen und Innovationen.”

Freiheit für Querdenker
Genau wie Lothar Späth, verbinde ich mit Querdenkern die tiefe Überzeugung und Hoffnung für Veränderungen, die wir so dringend brauchen, um die Probleme in unserer Gesellschaft zu lösen. Wir müssen gemeinsam kämpfen, damit wieder jeder den Begriff Querdenker wann und wie er will, gebrauchen kann. Jetzt können wir beweisen, dass wir die wahren Querdenker sind.

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Warum eigentlich Wachstum?

2010-01-12, von Marcel Klotz

Ständig hören wir, wir müssen wachsen. Die Wirtschaft, die Umsätze, der Gewinn. Aber geht es auch ohne? Wir messen Wachstum immer nach numerischen und relativen Steigerungen. Gibt es auch andere Kriterien, qualitative Kriterien? Wir denken immer in BIP (Bruttoinlandprodukt) und rufen die Krise aus, wenn dieses BIP nicht wächst. Gibt es auch andere Betrachtungen, andere Perspektiven?

Monitor hat am 7.1.2010 einen Beitrag gesendet, der diese Fragen gründlich untersucht. Und siehe da, es gibt sie, die andere Seite, die andere Perspektive. Wie wäre es z.B. mit “besser” werden. Mit “qualitativer” werden? Wie wäre es, wenn wir die Lebensqualität messen würden, oder die Arbeitsqualität und vor allem auch die Zufriedenheit? Und wie wäre es, wenn wir mal ein Anhalten nicht als Krise betrachten würden? Solche und weitere Fragen greift der Beitrag von Monitor auf und lässt Fachleute wie Prof. Miegel und den Zukunftsforscher Dennis L. Meadows zu Wort kommen.

Sind wir nicht längst an der Stelle, an dem sich Wachstum kaum noch realisieren lässt, aber Verbesserungen oder Einsparungen deutlich mehr Potential bieten? Ich meine ja und finde solche Antworten auch im Beitrag. In meinem Buch (“Competence Selling“)  habe ich eine Methode dargestellt, neue Geschäftchancen bei Kunden zu finden. Es geht dabei um die Kosten- und/oder Umsatzfokusierung der Kunden. Beim Ausarbeiten habe ich festgestellt, wie schwer es ist, den Umsatz hochzubringen. Es geht eigentlich fast nur noch durch massive Innnovation (was Wettbewerbsvorsprung bringt) oder durch Verdrängung (was sehr sehr schwer ist). Doch Kosten einzusparen ist (noch) recht leicht. Da steckt das Potential der Zukunft drin.

Ich glaube daher, wir können in zig Feldern “besser” werden. Auch ohne mehr Umsatz oder ein höheres BIP ließe sich dadurch mehr Qualität erreichen. Ein kleines Beispiel liefert doch die IT. Obwohl ein Unternehmen weniger Umsatz macht, oder stagniert, kann es bestehen, weil es Kosten einspart. Z.B. durch deutlich optimierte Stromnutzung. Oder wir können Energie sparen (und damit Geld) in dem wir kleinere, sparsamere Autos fahren. Dann kann ich auch ein Umsatz- oder Einkommens-Minus oder -Stillstand verkraften. Ich muss nur bereit sein, in diese Richtung zu denken. Ein solches Denken hat zudem noch die Chance auf mehr Qualität. Warum tun wir es also nicht? Liegt es in der Natur der Menschen? Sicher auch. Aber vor allem liegt es daran, dass einfach keiner anfängt und zu wenig andere Wege geht. Schon gar nicht unsere Regierungen.

Wir brauchen also neue Kriterien!

Der Monitor Beitrag schliesst mit:

“Grenzenloses Wachstum – eine historische Ausnahme. Sie geht jetzt zu Ende. Und gerade wir in den reichen Industrienationen können Wohlstand künftig neu bewerten. Wie hoch sind die Durchschnittslöhne bei uns? Die Bildungschancen? Die Gesundheitsstandards? Hält unsere Gesellschaft zusammen? Schonen wir unsere Umwelt? Das Ziel: Besser statt mehr!”

Absolut sehenswert ! Hier gehts hin

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Prävention vor Krankheit aus dem Web

2010-01-09, von Doc Sarah Schons

Ihr lieben innovativen, querdenkenden und wertschöpfenden Businessclub-PartnerInnen und SympathisantInnen!
Als ganzheitliche Ärztin aus Leidenschaft mit Schwerpunkt Prävention möchte ich Euch zum neuen Jahr vor einer fiesen Krankheit schützen: der Cyberchondrie.

Die greift nämlich immer rasanter um sich und treibt gar sonderliche Blüten – die aktuelle Hitliste der 2009 in Deutschland favorisierten Netz-Infektionen findet Ihr hier bei mir im Blog (dort gern bitte die Diskussion zum Thema weiterführen). Und obendrein ist sie hochgradig ansteckend.

So manche/r googelt sich mit Schrecken durch die Nacht und ist dann vielleicht um eine selbstgestellte (und zu über 90% ohnehin falsche) Diagnose reicher – aber mit der Angst allein. Das muss nicht sein.
Gute ÄrtzInnen studieren mindestens 6 Jahre Medizin und machen dann noch mal mindestens 5-7 Jahre Weiterbildung. In aller Regel seht Ihr also mindestens 12 Lehrjahre Wissen und Kompetenz vor Euch. Kann Google das ersetzen? Und die Laien-Foren?

Zugegeben: dem bundesdeutschen Krankheitswesen kann und darf mensch nicht vertrauen.
Hab ich ja schon hier im Interview gesagt und dann auch hier beim Business-Forum live.
Aber den wenigen verbliebenen ÄrztInnen.
Mein Rat: bevor Ihr Euch mit selbstergoogelten Krankheiten geisselt – konsultiert den Arzt / die Ärztin Eures Vertrauens.

(Ja, darum geht es: um das Vertrauen.. und Anerkennung wirklicher Kompetenz. Das hat die Politik uns schwer gemacht und treibt es munter so weiter… Aber das ist ein ganz anderes Thema…)

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Von Mut und Leidenschaft

2010-01-09, von Elita Wiegand

Wenn ich daran denke, pocht das Herz: Freude ist es und mein Herz hängt an unserer neuen Veranstaltungsform: Mit den Foren wollen wir Themen der Veränderungen in unserer Gesellschaft transportieren. Wir wollen anregen, bewegen, inspirieren, aktivieren und wir wollen positive Beispiele von Unternehmen vorstellen, die erfolgreich sind und mutig ihren Weg gehen.

Die Kraft der Sonne
Zu unserem nächsten Business-Forum am 14. Januar 2010 haben wir Unternehmen eingeladen, die ihre Vision umsetzen: Michael Viktor Kamp zum Beispiel hat vor fünf Jahren die Düsseldorfer Systaic AG gegründet. Ein engagierter Unternehmen, der auf einer Reise in die Sahara  beschlossen hat: „Ich will die Kraft der Sonne zur Energiegewinnung nutzen“. Inzwischen ist die Systaic AG Innovationsführer in den Geschäftszweigen Energiedachsysteme, Automotive und Solarkraftwerke, verfügt über 12 Niederlassungen in sechs Ländern und beschäftigt 250 Mitarbeiter. Im letzten Jahr hat Systaic die größte europäische Solarstromanlage in Spanien eröffnet. Hier ein Bericht, der auf RTL gesendet wurde: 

Energie von Autodächern
Systaic hat sich aber auch auf die Herstellung von Solargeneratoren für Pkw-Dächer spezialisiert. Beispielsweise wurde der Mercedes BlueZERO mit einem von SYSTAIC Automotive entwickelten Solardach ausgestattet. Und hier kommt unser Partner Rainer Plempe ins Spiel, der Elektoautos vertreibt.  Auf dem letzten Business-Forum im Oktober haben die Gäste für ihn Marketing- Ideen entwickelt, um den Verkauf seiner Elektroautos anzukurbeln. Nach unserer Veranstaltung war er zu einem Interview bei Center TV mit der NRW Wirtschaftsministerin Christa Thoben eingeladen, die “Welt”  hat über ihn berichtet und ich habe mit ihm und dem Ministerialdirigent des Wirtschaftsministeriums NRW Karl-Uwe Bütof ein Studio-Interview geführt. Die Autosolardächer von Systaic sind vor allem auch für Elektroautos interessant. Stoff für den 14. Januar.

Weg mit dm Plastik!
Der Zukunftsforscher Klaus Burmeister hatte im letzten Jahr einen Vortrag bei der Schweizer Napac AG gehalten und damals den Business-Club innovativ.in empfohlen. Danke! Jetzt wollen wir der Napac AG die Zusammenarbeit verstärken und somit ist die Napac AG auch Gast am 14. Januar 2010.  Der Gründer der Schweizer AG ist eigentlich Wirtschaftsanwalt. Seine Vision: Weg mit dem Plastik! Inzwischen produziert die Napac AG viele umweltfreundliche  Produkte. Der größte Verkaufsschlager: Blumentöpfe aus Reisspelzen. Die Blumentöpfe können bedenkenlos mit den  Pflanzen in den Boden gesetzt werden und bauen sich dort innerhalb weniger Monate biologisch ab.
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Wie verkauft man Elektroautos?

2010-01-05, von Elita Wiegand

Ja, lange ankündigt, aber manches dauert länger… jetzt endlich ist unser erstes Interview im virtuellen Studio fertig. Wir haben das Thema Elektroautos von unserer Premiere des  Business-Forums aufgegriffen. Dazu habe ich Karl-Uwe Bütof vom Wirtschaftsministerium NRW eingeladen  und mit  unserem Partner Rainer Plempe, Chef des grünen Autohauses in Hattingen  das Interview bei vr3. geführt. 

Kollektives Brainstorming
Elektroautos sind in aller Munde. Da meint man doch das Geschäft läuft und die umweltschonenden Kleinwagen finden reißenden Absatz. Weit gefehlt! Rainer Plempe würde gerne mehr Autos verkaufen. Deshalb haben ihm die Gäste unseres Business-Forums unterstützt und in Form eines kollektiven Brainstormings jede Menge Marketing-Ideen entwickelt, um den Verkauf anzukurbeln.

Eine Idee von unserem Gast Barbara Rörtgen von den Entwicklungshelfern:
“Die NRW Landespolitiker sollten vier Wochen lang ein Elektroauto fahren und anschließend über ihre Erfahrungen (auch in den Medien) berichten.”
Wir haben den Vorschlag aufgegriffen – dazu unser Interview. Dankeschön an Jochen Schreiber und seinem Team von vr.3, die uns ihr Studio zur Verfügung gestellt haben, das Interview gedreht und geschnitten haben.

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