Archiv für die 'Web 2.0' Kategorie

Auch schon Facebook-Fan?

2010-03-07, von Anne Schueller

Ich bin bekehrt. Lange – viel zu lange – glaubte ich, Facebook sei Kinderkram. Bei den Recherchen zu meinem aktuellen Buch habe ich dann ganz erstaunt festgestellt: „ … hatte Facebook, im Jahr 2004 gegründet, am 15. Juli 2009 nach eigenen Angaben 250 Millionen Nutzer weltweit.“ Inzwischen wird über 400 Millionen gemunkelt. 400 Millionen Kunden in sechs Jahren! Nun bin ich einer davon. Und habe seit ein paar Tagen sogar eine Fan-Seite zum Loyalitätsmarketing.

Was soll ich sagen: Ich bin fasziniert. Kontakte aus der Vergangenheit pflegen? Da ich immer viel unterwegs war,  war das bislang nicht ganz so mein Ding. Die Weiten des Web? Vor 10 Jahren, damals noch bei Accor, musste meine Sekretärin mir meine Mails ausdrucken (Sabine, ich bin Dir immer noch dankbar dafür). Manuals und Gebrauchsanweisungen lesen? Horror! Deshalb ist Facebook fantastisch.

Alles  – naja, zumindest das, was ich bisher entdeckt habe – erschließt sich intuitiv. An meiner Pinwand kann ich das Leben von Business-Bekannten und privaten Freunden aus der ganzen Welt verfolgen. Verzweifelt suche ich jetzt nach all denen, die immer noch nicht bei Facebook sind. Bitte, kommt bald! Wie ich Content mache? Mein Blog läuft als Feed auf der Loyalitätsmarketing auf. Und mein Twitter- Account füttert die persönliche Seite. Weiteres fülle ich selber auf.

Sicher gibt es noch eine Menge weiterer Tipps und Tricks. Ich bin dankbar um jeden. Und welche Erfahrungen habt Ihr mit Facebook gemacht?

Kleiner Nachtrag: Das Cannes Lions Festival hat entschieden: Mark Zuckerberg (25), Gründer und Geschäftsführer von Facebook, ist Media Person des Jahres 2010. Der Preis wird üblicherweise für das Lebenswerk an Personen älterer Jahrgänge vergeben, die die Medien- und Kommunikationslandschaft nachhaltig verändert haben.

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Querdenker müssen frei bleiben: Löschung der Wortmarke

2010-02-17, von Elita Wiegand

albert-einsteinLiebe ist nur ein Wort. Tannenbaum oder Querdenker sind auch einfach nur Wörter. Nun assoziieren wir Begriffe mit Bildern. Das Foto mit dem Konterfei Albert Einsteins, auf dem er uns die Zunge herausstreckt, ist symbolträchtig: Querdenker tanzen nun mal aus der Reihe, schwimmen gegen den Strom und sind herrlich unangepasst. Querdenker sind also nicht massentauglich. Kleingeistig, dass sich eine Münchner Firma das Wort beim Deutschen Patent- und  Markenamt (DPMA) schützen ließ und somit den Begriff konterkariert. Was wir davon halten, hat die Diskussion im Blog gezeigt.

Kleinkariertes ®-Zeichen
Querdenker abmahnen, eingrenzen und in Schubalden pressen – wie absurd! Auf dieses kleinkarierte ®-Zeichen haben ziemlich allergisch reagiert. Wir lassen uns doch nicht zwischen zwei Aktendeckel pressen und abstempeln. Hat aber das Deutsche Patent- und Markenamt  getan. Dass Querdenker  nun von Amts wegen markenrechtlich geschützt sind, schreit zum Himmel und dagegen haben wir uns gewehrt: Das Wort „Querdenker” stand bereits 1991 im Duden (Rechtschreibung der deutschen Sprache, 20. Auflage).

Die Löschung der Wortmarke ist beantragt!
Nicht nur der Eintrag im Duden ist ein schlagendes Argument – hier ein Auszug aus dem Antrag auf Löschung der Wortmarke: “Die angegriffene Marke hätte nicht eingetragen werden dürfen, da der Marke jegliche Unterscheidungskraft fehlt und ein Freihaltebedürfnis an dem Begriff „Querdenker” – zum Zeitpunkt der Anmeldung bestand und heute noch fortbesteht. Nach § 8 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 MarkenG sind von der Eintragung unter anderem solche Marken ausgeschlossen, denen jegliche Unterscheidungskraft fehlt oder die ausschließlich aus Angaben bestehen, die im Verkehr zur Bezeichnung der Art, der Beschaffenheit, der Bestimmung oder zur Bezeichnung sonstiger Merkmale der Waren und Dienstleistungen dienen können.”

Dankeschön!
Nun haben wir es also vollbracht: Die Löschung der Wortmarke ist beim Deutschen Patent- und Markenamt beantragt. Damit fordere ich unsere Rechte ein und will, dass das Wort Querdenker frei bleibt. Dankeschön an Rechtsanwalt Dennis Sevriens, der uns tatkräftig zur Seite stand und der den Antrag beim DPMA eingereicht hat und danke an alle, die unsere Forderung weiterhin unterstützen.

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Millionär mit iPhone Apps?

2010-02-12, von Elita Wiegand

„Nicht aufgeben, das wird schon!” Habe ich das wirklich gesagt? Läuft unter der Kategorie “blöde Sprüche”, um einen verzweifelten iPhone App Entwickler daran zu hindern, in die Tischkante zu beißen oder das smarte iPhone aus dem Fenster zu werfen.

Tüfflter aus Leidenschaft
Die Geschichte mit der Endlosschleife ist schnell erklärt: Wolff Horbach programmiert ein App und Apple lässt ihn auflaufen. Immer wieder. Das Äpfelchen ist ihm ziemlich sauer aufgestoßen, aber wie alle Ingenieure, ist auch er ehrgeizig, verbissen wäre das falsche Wort, und er tüftelt und tüffelt und tüffelt… Seine 2. App für den Wellnessfinder ist nach 14 Tagen fertig, abgesegnet und  längst im App Store erhältlich – kostenlos. Und das 3. App ist in Arbeit. 

Wie wäre es, wenn seine nächste App, sagen wir mal 2,99 Euro kostet, die User ganz jeck darauf sind und es Tausende und Abertausende downloaden? Good luck, Wolff!  Wie man das macht? Den amerikanischen Traum vom „Tellerwäscher zum Millionär” programmieren wir auf das Web 2.0 um und zeigen, wie es Eugene Lin über Umwege geschafft hat, in Japan groß raus zu kommen. Kleine Ironie am Rande: Eugene war bei Microsoft angestellt. Seine Apple „get-quick-rich 5 min. story” ist in jeder Hinsicht komisch.
via: the next Web

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Prävention vor Krankheit aus dem Web

2010-01-09, von Doc Sarah Schons

Ihr lieben innovativen, querdenkenden und wertschöpfenden Businessclub-PartnerInnen und SympathisantInnen!
Als ganzheitliche Ärztin aus Leidenschaft mit Schwerpunkt Prävention möchte ich Euch zum neuen Jahr vor einer fiesen Krankheit schützen: der Cyberchondrie.

Die greift nämlich immer rasanter um sich und treibt gar sonderliche Blüten – die aktuelle Hitliste der 2009 in Deutschland favorisierten Netz-Infektionen findet Ihr hier bei mir im Blog (dort gern bitte die Diskussion zum Thema weiterführen). Und obendrein ist sie hochgradig ansteckend.

So manche/r googelt sich mit Schrecken durch die Nacht und ist dann vielleicht um eine selbstgestellte (und zu über 90% ohnehin falsche) Diagnose reicher – aber mit der Angst allein. Das muss nicht sein.
Gute ÄrtzInnen studieren mindestens 6 Jahre Medizin und machen dann noch mal mindestens 5-7 Jahre Weiterbildung. In aller Regel seht Ihr also mindestens 12 Lehrjahre Wissen und Kompetenz vor Euch. Kann Google das ersetzen? Und die Laien-Foren?

Zugegeben: dem bundesdeutschen Krankheitswesen kann und darf mensch nicht vertrauen.
Hab ich ja schon hier im Interview gesagt und dann auch hier beim Business-Forum live.
Aber den wenigen verbliebenen ÄrztInnen.
Mein Rat: bevor Ihr Euch mit selbstergoogelten Krankheiten geisselt – konsultiert den Arzt / die Ärztin Eures Vertrauens.

(Ja, darum geht es: um das Vertrauen.. und Anerkennung wirklicher Kompetenz. Das hat die Politik uns schwer gemacht und treibt es munter so weiter… Aber das ist ein ganz anderes Thema…)

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Auch als Firma in Facebook & Co.?

2009-11-30, von Claudia Fischer

„Social Networks” nimmt im Internet eine immer wichtigere Rolle ein. Das gilt insbesondere für Geschäftsbeziehungen. In einer Welt, in der die Kommunikation über digitale Kanäle läuft, bietet das Web unzählige Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit (potenziellen) Kunden und Geschäftspartnern.
Die meisten kennen hier XING und sind dort auch verteten. (Ich bin bei XING natürlich auch aktiv) Im Privat- und BtC-Bereich („Business to Consumer”) ticken die Uhren allerdings ein wenig anders.

facebookAls Star in der „Social-Network-Galaxie” für den eher privaten Bereich hat sich in den vergangenen Jahren Facebook entwickelt.

Weltweit gibt es keine andere Kommunikationsplattform, die derart rasant wächst. 300 Millionen Menschen weltweit waren im September 2009 registriert – Tendenz stark steigend. In Deutschland sind bereits 7 Millionen Menschen angemeldet. Damit ist Facebook hierzulande das größte soziale Netzwerk.

Grenzenlose Interaktivität
Die Erfolgsformel dieser Seite lässt sich in drei Worten zusammenfassen: nahezu grenzenlose Interaktivität. Facebook ist eine Mischung aus Blog, Twitter, youtube und myspace. Es funktioniert wie ein Internet innerhalb des Internets und bildet damit eine eigene Welt, in der sich alles um Kommunikation und Kontakte dreht. Kein Wunder also, dass auch schon viele Unternehmen aus dem BtC-Bereich diese Seite für die Darstellung ihrer Dienstleistungen und Produkte entdeckt haben.

Zielgruppen erreichen
Für Unternehmen ist Facebook so reizvoll, da sie einerseits die Möglichkeit haben, mit vergleichsweise kleinem Werbeaufwand eine große und genau definierte Zielgruppe zu erreichen (ähnlich wie bei Google können am rechten Bildschirmrand bezahlte Werbeeinträge geschalten werden). Außerdem können Firmen kostenlose Unternehmensseiten anlegen, von denen die Privatnutzer „Fans” werden können. In diesem Fall werden ihnen bei jeder Anmeldung alle Neuigkeiten über Produkte oder Dienstleistungen angezeigt, die von den Privatnutzern wiederum kommentiert werden können. Darüber hinaus haben Firmen die Möglichkeit, eigene Anwendungen zu entwerfen – etwa Umfragen, Gewinn- oder Onlinespiele. Damit bietet Facebook Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit, sich zu präsentieren, mit ihren Kunden in direkten Kontakt zu treten und ein wichtiges Feedback zu erhalten.

Twitter oder Facebook?
Sehr spannend finde ich auch die Entwicklung von Twitter. Allerdings bleibt hier die Frage: Kann es sich im Business-Bereich durchsetzen oder gewinnt Facebook, das ja ähnliche Funktionen bietet, am Ende das Rennen um die Gunst der Nutzer bzw. Unternehmer? Was nutzt Du? Wie beurteilst Du die Entwicklung?

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Dank Web 2.0: Surfen am Arbeitsplatz jetzt erlaubt

2009-11-18, von Tilman Eberle

Facebook, Twitter & Co. sind für viele Unternehmen ein teurer Spaß, wenn Mitarbeiter während der Arbeitszeit im Netz unterwegs sind. Doch das Web 2.0 bietet Firmen auch echten Mehrwert: Der Online-Terminplaner Doodle hat nützliche Tools zusammengestellt, um mit dem Surfen während der Arbeitszeit beim Chef richtig Punkte zu machen. Diese Online-Dienste sind die perfekte Unterstützung im Büroalltag und sorgen für mehr Effizienz am Arbeitsplatz. Um den Chef restlos zu überzeugen, sind nur Gratistools aufgeführt und solche, die keinen Download voraussetzen – weil dies oft unverträglich ist mit der firmeninternen Sicherheitsarchitektur.

Die innnovativ.in Blogleser kennen inzwischen Doodle. Für die, die noch nie etwas von uns gehört haben: Wir bieten Lösungen an, um die Terminfindung stark zu vereinfachen. Wann immer sich mehrere Personen zu einem gemeinsamen Termin verabreden wollen, kommen wir ins Spiel und ersparen Ihnen anstrengende Rundum-Telefonate und wilden Email-Verkehr. Der Basis-Dienst www.doodle.com ist das weltweit führende Online-Terminfindungs-Tool und hat monatlich über drei Millionen Nutzer. Dieser Dienst ist gratis und erfordert weder Registrierung noch Software-Installation.

Weitere schlaue Web-Hilfen fürs Büro – kostenfrei und ohne Download

Am Anfang steht die Idee…
Mind Maps sind ein beliebtes Tool, um im Team kreative und ungewöhnliche Lösungsansätze für eine Problemstellung zu entwickeln. Mit www.mindmeister.com funktioniert das jetzt auch online mit mehreren Teilnehmern.

TO-DO Listen: Kleine gelbe Zettel als Erinnerungshilfe, unübersichtliche Notizbücher und von Hand gekritzelte Merklisten waren gestern: www.rememberthemilk.com hat die TO DO-Liste ins Internet verlegt.

Komplettes Projektmanagement für mehrere Beteiligte bietet der Dienst www.huddle.net an – perfekt für Projektteams, die über verschiedene Standorte verteilt sind. Mit www.etherpad.com lassen sich Texte von mehreren Personen gleichzeitig im Netz bearbeiten: Großraumbüro im World Wide Web!

Kurze Links: Sie wollen einen Link verschicken, der über zwei Zeilen geht? Der Online-Service www.bit.ly bietet die Möglichkeit, diesen Link-Namen individuell zu verkürzen und in übersichtlicher Form weiter zu leiten.

Wer große Datenmengen mit anderen austauschen will, für den ist www.drop.io gedacht: Ein Online-Service zum einfachen File Sharing in Echtzeit mittels einer dafür kreierten Schnittstelle, einem sogenannten „drop”. Der Nutzer kann selbst bestimmen, wer diesen drop wie lange und in welcher Form gemeinsam mit ihm nutzen darf.

Für Dienstreisen eignet sich www.routerank.com: Der Service errechnet nicht nur das schnellste und günstigste Verkehrsmittel, sondern bietet darüber hinaus die direkte Ticketbuchung an und weist als Info die CO2-Belastung aus.

Übersetzungen: Manche Online-Hilfen fürs Büro gibt es bis jetzt nur in Englisch – doch wenn mal ein Wort fehlt, ist www.leo.org unschlagbar: Das deutsche Online-Wörterbuch gibt es außer für Englisch noch für Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch.

Haben Sie weitere Tools, die Sie hier empfehlen können?

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Unabhängige Medien: Die Wahrheitssucher

2009-11-17, von Jost Reinert

Am 14. und 15. November fand in Berlin eine Blogger Konferenz, ein Kongress der unabhängigen Medien in den Räumlichkeiten der C-Base statt. Dort versammelte sich eine völlig heterogene Mischung von Bloggern ein unter dem Motto:

Gemeinsam für Demokratie und Freiheit

Vielen wird seit Jahren immer deutlicher, daß die medial vermittelte Wirklichkeit immer mehr von der real erlebten Wirklichkeit auseinanderklafft. Ob es Themen wie Schweinegrippe, Aufschwung, Finanzkrise oder Arbeitslosigkeit sind. Die herrschenden Medien verlieren mehr und mehr ihre Kompetenz und damit ihre Glaubwürdigkeit. In die Bresche springen die Blogger. Teilweise recherchieren sie deutlich gründlicher, teilweise haben sie bereits eine Stammleserschaft von vielen Tausend täglichen Lesern.

Es ist das Verdienst von Jens Blecker von infokrieger-news.de und Daniel Neun von radio-utopie.de, die  erste Blogger Konferenz in Berlin organisiert zu haben, die  ein voller Erfolg wurde. Dicht gepackt im ausreservierten Vortragssaal referierten hochkarätige Autoren. Die Referenten sind hier zu finden

Nuoviso.tv hat sich die Mühe gemacht, alle Beiträge auf Video zu dokumentieren und wird sie auf nuoviso.tv online veröffentlichen – somit können auch  Abwesende nachträglich die Infos erhalten.

Dezentrale Hauswährung 
Es war sicherlich auch die erste Konferenz mit einer eigenen dezentralen „Hauswährung”. Zehn Blogger hatten freundlicherweise ihre Logos zur Verfügung gestellt, die auf Rheingold-Scheinen in einer kleinen Auflage gedruckt wurden. Wer wollte, konnte sich mit seinen eigenen Gutscheinen ausstatten, gewissermaßen sein eigenes Blogger-Zahlungsmittel herausgeben.

Blogger-Scheine

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Die selbst herausgegebenen Gutscheine konnten dann vor Ort direkt in Getränke und köstliche Linsensuppe umgesetzt werden. Andere bezahlten damit ihre Unterkunft im East-Side Hotel oder gingen mit ihren eigenen Rheingold beispielsweise in der Spreebar essen. Ein Kölner nahm seine eigenen Gutscheine wieder mit nach Hause, um sie in seinem Stammlokal Cafe Central auszugeben. Andere holten sich einen Stapel DVDs vom Nuoviso.tv-Verlag.

Auf die nächste Konferenz im Jahre 2010 dürfen wir gespannt sein.

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Revolution 2.0: Wie die Netzwerkkultur die Gesellschaft verändert

2009-11-06, von Elita Wiegand

Muss ich ihn vorstellen?  Prof. Peter Kruse ist Quer-und Vordenker. Er arbeitet seit 15 Jahren als Wissesenschaftler an verschiedenen Universitäten und erforscht die Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken. Das folgende Video wurde beim lpr-forum-medienzukunft unter dem  Thema “Die Netz-Gesellschaft – Eine Revolution für Medien und Kommunikation” aufgezeichnet. Sehenswert!
via: blog.whatsnext.de 

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WellnessFinder iPhone App: Von der Idee bis zum App Store

2009-11-04, von Wolff Horbach

Das gute vorweg: Seit wenigen Stunden gibt es die WellnessFinder App für das iPhone und den iPod touch zum kostenlosen Download.

Die WellnessFinder App ist eine Erfolgsstory aus dem Business-Club innovativ.in. Sie zeigt, wie hier Menschen verschiedenster Branchen miteinander kooperieren und sich mit Ihren Kompetenzen ergänzen.

Am Anfang jeder Sache steht eine Idee. Und diese Idee kam von Elita Wiegand. Schon seit einiger Zeit unterstützt Elita die Wellness-Pioniere Annette Heydenreich und Dietrich Blank vom Portal Wellness-Finder. Als begeisterte iPhone-Nutzerin hatte Elita die Idee, dem Wellness-Portal neue Impulse zu geben und durch eine eigene iPhone-App Wettbewerbsvorteile und neue Kunden zu verschaffen. Die Business-Club-Partner waren begeistert.

Jetzt wurde ich mit eingeschaltet. Ich habe mich intensiv in die iPhone-Programmierung eingearbeitet und bereits einige Programmiererfahrung gemacht. Gemeinsam haben wir dann ein Konzept erarbeitet. Ziel war es, die bereits vorhanden speziellen Wellness-Angebote vom Wellness-Finder auf das mobile iPhone zu bringen, so dass man möglichst einfach und schnell die Angebot sichten und prüfen kann. Das Ergebnis ist hier zu sehen:

WellnessFinder App Startbildschirm WellnessFinder App Wellness-Themen WellnessFinder App: Angebote

Ein freundliches Startbild macht Lust auf ein paar Tage Wellness. Mit der Taste “Wohlfühl-Momente” kommt man den zu den Wellness-Themen (2. Bildschirm). Die Themenbereiche wechseln je nach Jahreszeit und Trend. Noch steht “Herbst-Wellness” ganz oben, aber das “Winter-Wellness” ist schon im Anmarsch. So gibt es für jede Jahreszeit und für jeden Wunsch passende Angebote: “Wellness zu Zweit” oder “Wellness für Singles”, “Wellness und Bewegung” oder “Wellness und Golf”, “Männer-Wellness” oder “Medical Wellness”, usw.

Mit einem Tap mit dem Finger (entsprechend einem Klick mit dem Mauszeiger auf einem herkömmlichen Bildschirm) kommt man in die einzelnen Angebote zu einem Wellness-Thema (Bild 3). Hier gibt es je nach Bereich hochaktuelle Angebot in reichlicher Auswahl. Auf einen Blick sieht man was und wo für welchen Zeitraum angeboten wird. Ein weiteres einfaches Tap und schon kann man ein Angebot genau unter die Lupe nehmen:

WellnessFinder App: Angebotsdetails WellnessFinder App: Hotelinfo

Gefällt einem das Angebot, so kann man auf weiteren Seiten direkt mit dem Hotel Kontakt aufnehmen. Ein Tap und schon ruft man das Hotel an. Oder man benutzt die Anfrageseite. Einige wenige Daten reichen, um eine genaue Anfrage an das Hotel zu richten. Ein Tap und schon bekommt das Hotel Ihre entsprechende Anfrage.

Auf diese Art und Weise ermöglicht es die WellnessFinder App, sich schnell von unterwegs zu orientieren und das beste Angebot zu finden.

Interessant sind sicher auch noch ein paar Informationen über die Zusammenarbeit: Elita Wiegand sitzt in Düsseldorf, die WELLNESSFINDER in München und ich in der Nähe von Köln. Die gesamte Entwicklung haben wir über elektronische Medien abgearbeitet. Es gab kein einziges persönliches Treffen und kein Stück Papier. Es gab sehr viele Telefonate, einige E-Mails und einige Skype-Sessions. Vierter im Bunde war Dr. Ehlen (Linz am Rhein), der die Website von Wellness-Finder betreut. Schließlich kommen alle iPhone-Inhalte hochaktuell und direkt aus dem Content-Management-System vom Wellness-Finder.

Für Technik-Affine kurz noch ein paar Stichworte zu der Programmierung für das iPhone. Die gute Nachricht: die Möglichkeiten des iPhones sind riesig: brilliante Grafik, umfangsreichste Bibliotheken für fast alles. Die schlechte Nachricht: von den Möglichkeiten wird man schier erschlagen. In der Anfangszeit habe ich mir noch die wichtigsten Dokumentationen ausgedruckt. Ich dachte, es wäre nur ein paar Manuals. Im Laufe der Zeit stellte ich aber fest, das es wahrscheinlich Hunderte von diesen Dokumenten gibt. Es gibt wahrscheinlich keinen Menschen, der alles zusammen kennt.

Der Weg in den App Store ist auch nicht gerade mit Samt ausgelegt. Dutzende von Schritten sind notwendig. Bei bezahlten Apps (WellnessFinder ist kostenlos!) sind mit Apple Inc. erst Verträge abzuschließen. Aus Sicherheitsgründen muss alles mögliche digital signiert werden. Dazu sind etliche Schritte notwendig. Und wenn dann endlich die App eingereicht wurde, beginnt das Warten auf die Freigabe von Apple. Wir hatten Glück und in 14 Tagen war alles über die Bühne.

PS: Ich bitte alle, die die iPhone-WellnessFinder-App nutzen, um ein Feedback. Auch Wünsche und Anregungen zur Weiterentwicklung nehme ich gerne entgegen.

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iPhone Visitenkarten 2.0

2009-11-03, von Elita Wiegand

Visitenkarten haben einen großen Nachteil: Man muss die Adressen eingeben. Hat zur Folge, dass sich bei mir die Kärtchen stapeln.  Jetzt gibt es die ideale Lösung für iPhone Besitzer, die gerade Jörg Schieb vorgestellt hat. Bump heißt eine App, mit der zwei iPhone Besitzer kinderleicht Kontaktdaten austauschen können.  Funktioniert ganz einfach: iPhone in die Hand nehmen, einmal schütteln  – die beiden iPhones nehmen per Bluetooth Kontakt miteinander auf und tauschen ihre jeweiligen Daten aus. 

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