Archiv für die 'Leben & Arbeiten in der Zukunft' Kategorie

Was Menschen stärker und belastbarer macht

2010-08-12, von Beatrice Legien-Flandergan

Unser Leben wird immer komplexer, immer schneller. Ständig werden wir aufgefordert, Altes über Bord zu werfen und Neues zu lernen. Die technologischen Möglichkeiten machen immer mehr möglich. Nur bei all´ den tollen Technologien und Veränderungen wird etwas Wichtiges übersehen: 

Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, sich in dieser Geschwindigkeit an neue Gegebenheiten zu gewöhnen und so riesige Mengen an Input aufzunehmen.  

Würden wir es wirklich versuchen, würden wir uns schon bald total überfordert fühlen und im Kopf Achterbahn fahren. Um damit bestmöglich zurecht zu kommen, nutzt der Mensch unbewusst Filter, durch die er nur das durchlässt, was er annehmen und verarbeiten kann. Je nach Persönlichkeit wird stärker gefiltert oder mehr durchgelassen.

Dieser Mechanismus ist ein unbewusster Selbstschutz. Der eine schützt sich vor Überforderung, der andere will damit sicherstellen, seine Energien nicht aufzubrauchen, und andere wiederum möchten damit ein Gefühl von Unsicherheit vermeiden. Was so empfunden wird, dass es nicht zu bewältigen ist oder noch unbekannt ist, wird lieber ausgeblendet. 

Wir wollen alles schaffen und blenden uns dabei selbst aus 

Jedoch speziell im Arbeitsleben versuchen wir zu ignorieren, dass es bei uns ein paar Begrenzungen gibt. Das soll nicht bedeuten, dass wir nicht entwicklungsfähig sind. Aber vieles braucht einfach Zeit, die wir uns oft nicht mehr geben. Weiterlesen »

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Mit dem Segway durch die Stadt – ein Fahrbericht

2010-07-19, von Wolff Horbach

Kann sich noch gemand an “Ginger” erinnern? Ende der 1990er Jahre kursierten im Internet sagenhafte Geschichten rund um dieses Codewort. Ein paar Auserwähle hatten ein geheimnisvolles Gerät gesehen, was jeder sofort haben wollte. Betuchte wie Amazon-Chef Jeff Bezos und Apple-Chef Steve Jobs beteiligten sich auf der Stelle mit Millionen Risiko-Kapital. Ginger wurde das Potenzial zugeschrieben, das Bild unserer Städte total zu verändern.

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Rezension: Ordnung ohne Stress

2010-05-05, von Ivan Blatter

Auf der Hauptseite von innovativ.in finden Sie ja viele Buchempfehlungen, kürzlich auch zum Buch “Ordnung ohne Stress” von Frank-Michael Rommert. In diesem Buch stellt Frank-Michael Rommert die MAPPEI-Methode ausführlich vor.

Ich habe diesem Buch auf meinem eigenen Blog eine ausführliche Rezension – inkl. Autoren-Interview zum Anhören – gewidmet, da ich nicht nur vom der MAPPEI-Methode, sondern auch von dem Buch mehr als begeistert bin.

Mein Fazit:

Das Buch richtet sich an Praktiker. Nach einer guten Einleitung, die die Vorteile der MAPPEI-Methode vorstellt, geht Frank-Michael Rommert auf die einzelnen Produkte genauer ein und zeigt ganz konkret auf, wie Ihnen die MAPPEI-Methode im Geschäftsalltag hilft. Das ist unterlegt mit zahlreichen Fotos, so dass man sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild davon machen kann. Im letzten Kapitel zeigt er dann Beispiele, in denen von “richtigen” Menschen im Arbeitsleben gezeigt wird, wie sie MAPPEI einsetzen. Ein gelungener Aufbau mit zahlreichen konkreten Tipps und Hinweisen.

Das Buch hilft also ganz praktisch und anschaulich, der Papierflut im Büro – die immer noch nicht verschwunden ist – Herr und Frau zu werden.

Mehr über das Buch erfahren Sie auf der Webseite zum Buch oder in der Broschüre zum Buch.

Lesen Sie jetzt die vollständige Rezension auf meinem Blog über Zeitmanagement:
http://www.blatternet.ch/2010/05/05/arbeitsorganisation-ohne-stress-die-mappei-methode/

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Digital Nomaden

2010-04-26, von Elita Wiegand

Das Video habe ich bei unserem Partner Peter Schreck entdeckt. 

Digital Nomaden from 2470media on Vimeo.

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Matthias Horx: Wandel ist möglich!

2010-04-14, von Elita Wiegand

Er blickt optimistisch in die Zukunft. Oh, das macht skeptisch. Schließlich überschütten uns die Medien mit negativen Schlagzeilen, denn überall lauern Gefahren: Da droht das Ende des Wohlstands, wir sterben aus, die Welt geht unter – die Angstprediger verkünden unaufhörlich Unheil. Haben wir das Vertrauen in die Zukunft verloren? Der Zukunftsforscher Matthias Horx holt es zurück, macht den Wandel transparent – 150 Zuhörer folgten seinem Vortrag im Düsseldorfer Stern-Verlag. Er hat mich positiv überrascht.

Horx vermittelt Erkenntnisse aus der Psychologie, Verhaltensökonomie und den Neurowissenschaften – ein Diskurs über den Wandel in all seinen Facetten: Von der Evolution, von Jägern und Sammlern, von Kulturen, die scheiterten, vom Untergang der Majas, von Ergebnissen der Glücksforschung und von Modellen, wie Gesellschaften Krisen überstehen. Ist die Angst vor Veränderungen ein deutsches Phänomen?

Ich habe Matthias Horx vor dem Vortrag gesprochen. Hier ein kleiner Auszug aus dem Interview zu „Das Buch des Wandels“:

Was verstehen Sie genau unter Wandel?

Matthias Horx: „Ich glaube, dass wir zwei Begriffe unterscheiden müssen, nämlich Veränderungen und Wandel. Veränderungen ist das, was immer passiert durch Jahreszeiten, durch Katastrophen, durch äußere Zwänge. Wandel ist ein Prozess, wenn Menschen etwas bewusst gestalten und verändern. Damit wird der Wandel zur einer Interaktion zwischen Mensch und Umwelt.“

Was sind die Motive, dass sich Menschen eigenständig, also ohne den äußeren Zwang wandeln?

Matthias Horx: “Vieles, was wir heute in der Zivilisation als Fortschrift erleben, ist nicht einfach über uns gekommen, sondern es sind Errungenschaften, die als Prozesse des Wandels entstanden sind. Zum Beispiel sind die Technologien nichts anderes, als die Erweiterung des evolutionären Konzeptes. Das evolutionäre Konzept wird oft missverstanden als „friss oder stirb“, also aussterben oder überleben, aber es ist eigentlich nie so gewesen.”

„Vom Segen der Krise“, heißt ein Kapitel in Ihrem Buch des Wandels. Was meinen Sie damit?

Matthias Horx: „Wir haben durch die Finanzkrise einen Schock erlebt, aber wir leben immer noch. Unsere Systeme haben sich als relativ robust erwiesen. Die nächste Apokalypse ist Griechenland: Durch die Krise machen die Griechen jedoch endlich einen Schritt nach vorne, stellen ihre Verwaltung um und sind positiv gezwungen, die Strukturen neu ordnen. Ich war in Island und habe mir dort die Gesellschaft angeschaut, die ganz oben auf der Welle des Finanzkapitalismus geritten ist. Nicht nur in Island habe ich die Erfahrung gemacht, dass Krisen, die bewusst durchlebt und erkannt werden, Menschen sehr viel klüger machen.“

Und trotzdem lähmt die Angst…

Matthias Horx: „Wir haben in Deutschland eine absurde Diskussion darüber, dass Wandel nicht möglich ist. Ich zeige in meinem Buch auf, den Wandel als Chance zu begreifen. Ich bin ein unverbesserlicher Optimist und glaube, dass es eine positive Zukunft gibt.”

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Art Coaching. Coaching im Museum.

2010-04-13, von Petra Schuseil

Ich lade Sie ein, Ihre Fragen oder Ihr Anliegen einmal von einer anderen Seite zu beleuchten. Ihrer kreativen und künstlerischen Seite. Lassen Sie Bauch und Herz sprechen. Schalten Sie den Kopf einfach mal ein paar Stunden ab. Neue Impulse beleben und bringen Prozesse wieder in Schwung. Sie kennen das sicher: Im Unterwegs-Sein entwickelt sich das Neue. Probieren Sie es aus:

Coaching plus Museumsbesuch
Durch die Begegnung mit dem Ungewohnten kommen oft kreative Prozesse in Gang.
Sie entwickeln neue Ideen und finden Lösungen.
Wir nehmen uns dafür 2 Stunden Zeit.
Ich höre Ihnen zu und stelle Fragen rund um Ihr Anliegen.
Wir beziehen in das Coaching die ausgestellten Exponate ein.
Welches gefällt Ihnen besonders gut? Welches weniger?
Was hat das mit Ihnen und Ihrer Einzigartigkeit zu tun?
Ich freue mich auf einen spannenden Weg mit Ihnen.

Fragen Sie mich nach meinem Honorar für das “Museums-Ticket”. Eintritt und ein schaumiger Café Latte inklusive. Rufen Sie mich an unter 069 / 9150 6574 oder schreiben Sie mir bitte eine Mail an info(at)petraschuseil(dot)de.

Hier eine Beschreibung meines letztes Museumbesuchs. Wir betrachten ein Eponat des Künstlers Alighiero Boetti.

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Arbeit neu denken

2010-03-29, von Elita Wiegand

Na bitte: Das Homeoffice ist ein Objekt der Begierde. Laut einer Umfrage des Branchenverbands BITKOM wollen inzwischen 72 Prozent aller Mitarbeiter gerne zuhause arbeiten, bereits 10 Prozent der Beschäftigten arbeiten regelmäßig an ihrem Schreibtisch im Homeoffice.

Trotz dieser Fakten, gibt es immer noch viele Bürosklaven, die sich mit alten Strukturen herumschlagen und den 9to5 Job ausüben. Bei den  Arbeitsabläufen mit der Stechuhr, gehörten Grundsätze wie diese dazu:

  • Je mehr ich arbeite, desto mehr Arbeit schaffe ich
  • Produktivität ist eine Konstante, mit der sich planen lässt

Markus Albers hat uns in seinem Vortrag beim Business Querdenken LIVE die Vorteile der Easy Economy und die veränderte Arbeitswelt aufgezeichnet. Freiheiten für Festangestellte, die ihre Kreativität und ihre Talente einbringen, Kollaboration, Schnelligkeit. (Ganz aktuell ist dazu von Markus Albers ein Artikel in der neuen brand eins erschienen)

Kommunikation über das Web
Um zukunftsfähig zu sein, müssen die veränderten Arbeitsformen im Unternehmen definiert und organisiert werden, müssen Mitarbeiter eingebunden werden. Um die „Digital Natives“ für Unternehmen zu begeistern, gehört die webbasierte Kommunikation über Wikis, Blogs, Twitter, Facebook oder andere Social Networks dazu.

Fehler machen dürfen
Die „Ureinwohner des Internets“ lehnen Hierarchien ab, wollen „auf Augenhöhe“ kommunizieren und sehen sich als Partner. Sie legen Wert darauf, dass ihre Arbeit sinnvoll ist und Freude bereitet. Palomar5 hat uns noch mal auf ihre Werte hingewiesen. Sie wollen kooperieren, sich erlauben Fehler, zu machen, Wertschätzung und Vertrauen ist ihnen wichtig.

Nicht nur im Bereich der Fehlerkultur müssen sich Unternehmer umstellen. Voraussetzung für ein innovatives Milieu, ist auch eine hohe technologische Aufgeschlossenheit und eine weitere Aufgabe besteht darin, die Mitarbeiter zu befähigen, die Technik sinnvoll zu nutzen. “Prozessoptimierung und Prozesssteuerungen sind Schwachpunkte in vielen Unternehmen”, erläuterte Dr. Thomas Bruse von der Pavone AG bei der Veranstaltung.

Macht und Kontrolle aufgeben
In der veränderten Arbeitswelt, müssen Chefs aber auch lernen loszulassen, müssen lernen, Macht und Kontrolle aufzugeben. Ist jedoch bisher in vielen Chefetagen nicht angekommen. So entsteht eine Kluft zwischen herkömmlichen Unternehmensstrukturen und der Netzgeneration, die im Kontext der Kreativ- und Wissensökonomie auf den Markt drängen und den Wandel prägen.

Auf Ihre Meinung bin ich gespannt, auf Ihr Feedback – auch zu der Veranstaltung.

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Lust auf Veränderungen

2010-03-21, von Elita Wiegand

Es kribbelt, prickelt, durchströmt den Körper: Frühlingsgefühle? Oder ist es die Lust etwas Neues zu machen, anders, selbstbestimmter, lustvoller, freudiger?

Flüchten oder standhalten?
Nun predige ich zwar ständig, wie wichtig Veränderungen sind, aber hoppla, auch ich erwische ich mich dabei, an Gewohntem festzuhalten, alte Zeiten heraufzubeschwören oder schreiend wegzulaufen, weil schon wieder eine Sicherung aus der Halterung springt.
Obendrauf jeden Tag negative Meldungen: Die Krise umzingelt uns, die Wirtschaftskrise hat uns erfasst, schürt Ängste, wir fühlen uns ausgeliefert, ohnmächtig und klammheimlich hoffen wir doch alle darauf, dass bald alles wieder gut wird, oder?

Wandelbar – wunderbar 
Es wird nicht mehr so, wie es einmal war.  Also aufbrechen, das Alte begraben, was nicht mehr funktioniert - loslassen. Ist gar nicht so schwer, habe ich erfahren.  Der Wandel – ja, ja! Es fühlt sich für mich wunderbar an, setzt Energien frei, steigert das Selbstwertgefühl.  Und er sagt, dass der Wandel vor allem Chancen bietet, nämlich Freiheit, Bewegung, Leidenschaft, Anfang! Über Wolff Horbach habe ich Peter Seibt kennen gelernt und nun danke ich beiden: Danke an Dich, Wolff für den Kontakt zu Peter. Und Dir Peter, danke ich für den Blick auf den Horizont, ein wahrhaftiger Perspektivenwechsel, der unglaubliche Chancen eröffnet. 

Workshop auf  der griechischen Insel Paros
Jetzt geht es los, nicht nur für mich, sondern auch für andere: Peter Seibt ist Philosoph, Mentor und Künstler. Er forscht seit den 70er Jahren als Lehrender an europäischen und amerikanischen Universitäten zu dem Thema Wandel. Das Spannende: Er hat das Konzept der „Neuen Nomaden“ entwickelt. Und von seiner Wandel-Kompetenz wollen wir profitieren: Peter bietet vom 10. bis 13. Mai 2010 einmalig für uns auf der griechischen Insel Paros seinen Workshop an: “Erfolgreich im Wandel – ein Workshop, der Ihnen die Werkzeuge bringt, die Sie im Wandel brauchen.“

Wer kommt mit?
Wolff und ich sind im Mai auf der Insel Paros, sind beim Workshop mit dabei - wer kommt noch mit? Wir freuen auf das Meer, auf mehr Wandel, mehr Freude, mehr Lust, mehr Leben, mehr Chancen, mehr Erfolg, mehr Leidenschaft - es kribbelt…

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Smarter Working in Düsseldorf…

2010-03-11, von Elita Wiegand

Danke an  Jan-Philipp Sonnenberg für den Beitrag  im smartworkers Blog.

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Querdenken LIVE: Markus Albers

2010-03-11, von Elita Wiegand

Der Journalist und Autor des Buches “Morgen komm ich später rein” Markus Albers ist  u.a. Referent unseres nächsten Business Querdenken LIVE! am 25. März 2010 in Düsseldorf.  Über sein aktuelles E-Book “Meconomy” hat Wolff Horbach bei uns bereits ausführlich berichtet und Sarah Schons hat das Thema in ihrem Blog aufgegriffen.

“Wie wir in Zukunft leben und arbeiten”, heißt der Titels  eines  Interviews der Deutschen Welle mit Markus Albers.  Einfach mal reinhören – hier…

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